MOOC & CO – Globale Dimensionen in der Bildung im asynchronen Elearning und im Live-Online-Training

29. November 2013

Globale Dimension der Bildung im Online-Training
Von: Dr. Ilona Hündgen

Dr. Ilona Hündgen ist Geschäftsführerin der LearnGalaxy, des ersten Live-Online-Kompetenzzentrums für Live-Online-Training und-Technologie in Europa. Als Erfinderin und Hauptinitiatorin des Live-Online-For­schungsprojekts LANCELOT ist Frau Hündgen die Begründerin der Drittmittel-Bildungsforschung im Li­ve-Online-Bereich in Europa.

Seit langem wird in der Bildung weltweit von Wissenschaft und Wirtschaft nach Möglichkeiten gesucht, Präsenzveranstaltungen und Bildungsangebote insgesamt durch rentable virtuelle Angebote zu erweitern und/oder teilweise oder sogar ganz zu ersetzen. In Zeiten der Globalisierung nimmt dies nun entsprechend globale Dimensionen an.

So wird in Amerika in der universitären Lehre seit einigen Jahren mit kostenlosen asynchronen Online-Kursen (Massive Open Online Courses, MOOCs) auf akademischem Niveau experimentiert. Bisher waren diese MOOCs der ersten Generation weitestgehend unbetreut. Zertifikate wurden, wenn überhaupt, nur in Zusammenhang mit Präsenzexamina vergeben. Doch die Kurs- und Kommerzialisierungsmodelle können sich jederzeit ändern.

Kritiker befürchten bereits einen Online-Angriff auf den Unterricht und denken, dass mit diesen Kursen das Ende der Präsenz-Universität gekommen sei. Tatsächlich haben sich inzwischen Millionen von Menschen aus der ganzen Welt, insbesondere auch aus ansonsten bildungsfernen Regionen, in die freien Kurse eingeschrieben.

Wird es Anbietern in Zukunft überhaupt noch möglich sein, Bildung zu verkaufen, wenn es zunehmend kostenlose Bildungsangebote gibt? Steht uns in Europa die „Demokratisierung der Bildung“ durch eine Flut gebührenfreier Online-Trainings bevor? Wie können und sollten wir mit den neuen globalen Online-Lerntechnologien umgehen?

 

MOOCs – Globale Bildung durch kostenlose Kursangebote auf akademischem Niveau

Im modernen asynchronen Elearning (= Lernen mit digitalen Medien wie z.B. Lehrvideos, CBTs/WBTs, Online-Kursen in Lernplattformen) können ganz unterschiedliche didaktische Ansätze und Methoden integriert sein. Asynchrones Elearning hat seit Jahren in Bildungsinstitutionen und Unternehmen, oft als Ergänzung des Präsenztrainings, seinen festen Platz gefunden.

Die neueste amerikanische Entwicklung im Bereich des asynchronen Elearnings sind Massive Open Online Courses (MOOCs). MOOCs sind der Wissensvermittlung dienende Selbstlern-Kurse. Sie werden einmalig erstellt und dann, zumeist in Lernplattformen, für eine prinzipiell unbegrenzte Anzahl von Teilnehmern bereitgestellt.

Typisch für MOOCs ist die Verwendung von Online-Foren, in denen die Teil­nehmer miteinander kommunizieren, sich gegenseitig austauschen und unterstützen, Gemeinschaften bilden und sich miteinander vernetzen können. Da die Veranstalter solcher kostenlosen Massen-Kurse der ersten Generation zwecks Kostenersparnis zumeist keine menschlichen Ressourcen zur Unterstützung und zur Korrektur von Lernergebnissen bereitstellen, korrigieren die Teilnehmer ihre Lernleistungen in Online-Foren gegenseitig – oft sehr erfolgreich – selbst. Die Vernetzung und die gegenseitige Korrektur sind jedoch kein integraler Bestandteil des MOOC-Konzepts.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur etwa 10% der angemeldeten Teilnehmer zum Kursabschluss gelangt. Der Rest schaut sich nur um, partizipiert selektiv und springt aus den unterschiedlichsten Gründen vorzeitig ab. Der Grund hierfür liegt jedoch nicht notwendig in mangelnder Qualität der Kurse, sondern in der mit der Kostenfreiheit verbundenen Unverbindlichkeit der Anmeldung sowie im akademischen Niveau.

Weil die tatsächliche Leistungserbringung durch die angemeldeten Teilnehmer in MOOCs bisher nicht sichergestellt werden kann, sind MOOC-Kurse bislang nicht als Studienleistung anrechenbar. Es gibt jedoch bereits Initiativen, Präsenzphasen zu integrieren, Abschlussprüfungen vor Ort durchzuführen und MOOCs als Studienleistungen anzuerkennen.

Hinsichtlich der Integration von synchronem Unterricht (Präsenzphasen vor Ort und Live-Online-Training) steckt die MOOC-Entwicklung noch vollständig in den Kinderschuhen.

Betreiber von MOOC-Plattformen sind z.B. Udacity, Coursera, EdX, iversity und Open Yale. Auch die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität München bieten Kurse bei Coursera an (s. auch http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/news/2013/coursera.html). Eine Liste mit MOOCs unterschiedlicher Anbieter finden Sie hier.

Forschungseinrichtungen und Unternehmen experimentieren mit MOOCs, um erste Erfahrungen mit den neuen Lernsystemen zu machen, die zukünftige strategische Einbindung in bestehende Lernstrukturen und Lernsysteme zu erproben und die Voraussetzungen für eine mögliche spätere kommerzielle Vermarktung zu schaffen.

In MOOCs treffen Wissenschaftler, Dozenten und Teilnehmer aus allen Berufen, allen Ländern der Welt und allen Bevölkerungsschichten zusammen. Dadurch bieten sich vielfältige zusätzliche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und der persönlichen Vernetzung.

Während sich Studenten und Bildungsinteressierte wünschen, kostenlos und uneingeschränkt auf möglichst viel Material zugreifen zu können, wollen Bildungseinrichtungen durch die wiederverwendbaren Massenkurse langfristig auch die Rentabilität ihres Lernangebots steigern. So ist in Princeton ein Bildungsverantwortlicher, der MOOCs zuvor besonders engagiert gefördert hatte, bereits wieder abgesprungen, weil im Rahmen der Einführung von MOOCs Fördermittel gestrichen worden waren.

Der nützlichen, sozialen und progressiven Idee, Kurse kostenlos zur allgemeinen Nutzung ins Netz zu stellen, stehen kommerzielle Interessen gegenüber. Bisher unterstützten Universitäten die Entwicklung von MOOCs wohl hauptsächlich aus Prestigegründen, zur Fördermittel-Eintreibung und aufgrund möglicher weiterer zukünftiger Vorteile. MOOC-Geschäftskonzepte werden mit der Zeit erst noch entwickelt werden.


Online-Training auf dem Weg in den Massenmarkt

Sowohl das asynchrone Online-Training als auch das Live-Online-Training sind auf dem direkten Weg in den Massenmarkt. Die hierfür erforderlichen Technologien (asynchrone und synchrone Lernplattformen) stehen bereits zur Verfügung.

Es fehlen jedoch vielfach noch didaktische Konzepte, Konzepte für Datensicherheit, Identitätsfeststellung und Leistungszuordnung auf seiten der Teilnehmer sowie praktische Erfahrungen. Dass Anwenderakzeptanz im asynchronen Online-Training heutzutage kaum noch ein Problem darstellt, haben die Millionen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten bewiesen, die sich bereits in kostenlose MOOCs eingeschrieben haben.

MOOCs sind nicht nur eine Arbeits- und Fördermittelbeschaffungsmaßnahme von Forschungseinrich­tungen. Sie sind zunächst einmal Innovationen, die der Kreativität von Menschen entspringen und somit grundsätzlich ihre Be­rechtigung haben. Auch unser Live-Online-Fördermittelprojekt LANCELOT war damals einfach einer Idee entsprungen.

Innovationen sollten jedoch in jedem Einzelfall so in die Praxis umgesetzt werden, dass sie möglichst vielen Menschen nützen. Was die Einrichtungen, die momentan MOOCs anbieten, für die Zukunft planen, ist hierbei irrelevant, weil weltweit zahlreiche weitere Anbieter kommen werden. Wichtig ist, dass die Menschen, die die neuen Bildungsangebote nutzen, selbst dafür sorgen, dass die Kurse den von ihnen gewünschten Prinzipien, z.B. denen der Kostenfreiheit und des Datenschutzes, entsprechen. Dies ist ganz einfach dadurch möglich, dass sie die Kurse anderenfalls nicht besuchen.

Wer kostenlose Angebote im Internet nutzt, ist oft Testkandidat, ohne genau zu wissen, wofür. So lassen sich aus dem Klickverhalten bei der Bearbeitung von Online-Kursen z.B. auch komplexe Schlussfolgerungen auf das Lernverhalten des einzelnen Teilnehmers ableiten. Jeder einzelne Klick kann ausgewertet werden. Dies ist im Rahmen von anonymen Evaluationen in den Universitäten vollkommen ungefährlich, aber für Arbeitgeber sind beispielsweise Angaben zur Arbeitsorganisation, zur Teamfähigkeit und zu sonstigen Kompetenzen potentieller zukünftiger Mitarbeiter in der Regel hochinteressant.

Wertvolle innovative Technologien und Werkzeuge wie MOOCs, die dazu beitragen können, die gesamte Menschheit zu bilden und deren Situation zu verbessern, dürfen nicht dazu verwendet werden, die Lernenden zu kontrollieren, Datenmissbrauch zu betreiben und/oder den beruflichen Druck auf den Einzelnen noch zu erhöhen.

Vielmehr sollte die Wirkung jedes neuen Lernangebots auf das Ler­nen so untersucht werden, dass zum Nutzen und Wohl der Lernenden zusätzliche Lernmöglichkeiten geschaffen werden können.

Strukturiertes Lernen auf der universitären und betrieblichen Ebene über mehrere Jahre hinweg ist in rein asynchronen Lernarrangements nicht möglich. Nur regelmäßige synchrone Elemente (Präsenzunterricht und/oder Live-Online-Training), die von Experten geleitet werden, können, in Verbindung mit regelmäßigen Erfolgskontrollen wie z.B. Prüfungen, den roten Faden liefen und die Teilnehmer erfolgreich in kurzer Zeit auf dem geforderten Niveau zum Abschluss bringen.

Kostenlose unbetreute Kurse und Bildungsmaterialien sind jedoch für u.a. für alle diejenigen Lernenden ein wertvoller Ersatz, die sich keine personalintensiv betreuten Kurse leisten können, die Grundlagen in einem bestimmten Themenbereich erarbeiten möchten, die ihre Fähigkeiten auf Einsteigerniveau erproben wollen oder die sich einfach informieren möchten.

Mit hochwertigen kostenlosen Bildungsmaterialien lassen sich zudem gesponsorte und/oder privat organisierte Kompetenzzirkel und Arbeitsgruppen vor Ort bilden, in denen Lernende strukturiert, auch über Jahre hinweg, von qualifizierten Lehrkräften gefördert werden.

Globale Lernsysteme wie MOOCs haben hohes Bildungspotential. Sie werden zweifellos auch nach Europa und Deutschland kommen, und zwar nicht als neuer „Hype“, sondern weil sie eine wichtiges, grundlegendes globales Lernwerkzeug darstellen.

Die Menschen bzw. Anwender werden letztendlich entscheiden, wie dieses neue Lernmittel verwendet und ob es sich durchsetzen wird.

Auch für kostenlose Online-Kurse muss sowohl bei den Entwicklern und Dozenten als auch bei den Teilnehmern zunächst Qualitätsbewusstsein entstehen, damit sich Qualität mit der Zeit durchsetzen kann.


Die Bedeutung von MOOCs für Wirtschaft und Forschung

Kostenlose MOOCs, so wie sie augenblicklich von einigen amerikanischen Eliteuniversitäten in der ersten Generation angeboten werden, sind zunächst einmal keine sozialen Geschenke, sondern in erster Linie offene Lehr- und Lern-Experimente, von dem man sich einiges erhofft.

Wenn Universitäten und Unternehmen mit globalen Lernformen experimentieren, lässt die weltweite kommerzielle Umsetzung in der Regel nicht lange auf sich warten.

Für Unternehmen, die nur Präsenzunterricht verkaufen, wird es in den nächsten Jahren eng werden, denn globaler Präsenzunterricht ist aufgrund der Reise- und Hotelkosten teuer und zerstört die Umwelt. Wer jetzt im globalen Geschäft konsequent auf Live-Online-Training in Kombination mit asynchronem Online-Training setzt, gehört zu den Vorreitern und Erfahrungsträgern der neuen globalen Online-Trainingsbranche. Wer jetzt nicht plant und blockiert, gerät demnächst möglicherweise in Zugzwang.

Regionale Bildung, die mit Präsenztraining abgedeckt werden kann, ist wichtig und berechtigt, und es wird sie immer geben (Beispiel: Training in München mit Teilnehmern aus München und Umgebung). Globales Training gewinnt jedoch in Unternehmen mit mehreren Standorten, insbesondere wenn sich diese in unterschiedlichen Ländern befinden, immer mehr an Stellenwert. Deshalb ist es wichtig und nicht nur eine neue Mode, dass sich zeit- und umweltschonende Online-Technologien und -Lernverfahren im globalen Training durchsetzen.

Live-Online-Training in Kombination mit asynchronem Online-Training ist die Lernformen der Zukunft mit dem größten Marktsteigerungspotential.

Online-Training ist zugleich in der Lage, effizient Bildung für alle zu gewährleisten. Was derzeit mit den MOOCs erprobt wird, kann sich als Segen für die Menschheit erweisen, wenn qualitativ hochwertige Bildungsangebote dauerhaft kostenlos und/oder für jedermann erschwinglich verfügbar gemacht werden.

An der Verbreitung kostenloser Lerninhalte kann in Zeiten des Internets jeder durch Bereitstellung eigener Lernbeiträge mitwirken.

Mit Online-Training können Bildungsangebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Bildungsbedürfnisse geschaffen und mit wenigen Mausklicks erreichbar gemacht werden.

Bildung für Unternehmen wird trotzdem immer auch kostenpflichtig und verkaufbar sein, denn Massenkurse werden nie wie hochspezialisierte Bildungsangebote in der Lage sein, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen. Bildungsanbieter haben also durch kostenlose MOOCs nichts zu befürchten.

Die MOOCs, die bisher von den Universitäten kostenfrei ins Internet gestellt wurden, sind hauptsächlich Experimentier-, Kennenlern- und Werbeangebote, ausgelagerte Einsteiger- und Grundlagenkurse sowie Kurse zu Randthemen. Die Einrichtungen sorgen selbst dafür, dass nichts kostenfrei ins Internet gelangt, was das eigene Kerngeschäft behindert.

Es bleibt jedem selbst überlassen, aus sozialen Gründen Lehrmaterial kostenfrei ins Netz zu stellen.

Solange Forschung ernsthaft betrieben wird, wird es auch Lehrveranstaltungen an Universitäten vor Ort geben. Ernsthafte Forschung ist nur möglich, wenn man sich regelmäßig persönlich trifft, zumal Studenten erst lernen müssen zu forschen. Ausgebildete Forscher hingegen entscheiden in jedem Einzelfall selbst, ob virtuelle Live-Räume und asynchrone Kommunikationsmittel für das jeweilige Vorhaben ausreichen oder ob es erforderlich ist, sich zusätzlich vor Ort zu treffen.

Langfristig wird sich zeigen, dass das Online-Training die wissenschaftliche Lehre nur ergänzen und universitäre Präsenzveranstaltungen allenfalls zum Teil ersetzen kann.


Demokratisierung der Bildung durch globales Online-Training?

Vielfach wird in Zusammenhang mit den Effekten der Bereitstellung und Nutzung kostenloser MOOC-Angebote von „Demokratisierung der Bildung“ gesprochen.

Der Ausdruck „Demokratisierung der Bildung“ ist vieldeutig. Er könnte z.B. bedeuten, dass

  • jeder kostenlos oder zumindest zu erschwinglichen Preisen an Bildung herankommt („Bildung und Wissenschaft für alle“)
  • jeder für sich selbst entscheidet, was und in welcher Form er lernt
  • jeder autodidaktisch lernen und selbstverantwortlich forschen kann
  • jeder mitentscheiden kann, was in Bildungseinrichtungen gelernt werden soll
  • Hierarchien in den Bildungssystemen abgebaut werden
  • jeder eigene Bildungsinhalte für Dritte bereitstellen kann
  • jeder über von Dritten bereitgestellte Bildungsinhalte diskutieren und Bildungsinhalte, z.B. im Internet, frei bewerten kann.

Dass jeder über Bildungsinhalte und Lernverfahren an Bildungseinrichtungen mitentscheidet, ist sicherlich wenig sinnvoll, denn hierfür bedarf es spezifischer Qualifikationen.

Aber es steht jedem frei, selbst seinen Beitrag zur Demokratisierung der Bildung zu leisten, indem er eigene kostenlose Bildungsangebote entwickelt und sie dauerhaft für jedermann zugänglich ins Netz stellt, so dass immer mehr freies Wissen von zunehmend höherer Qualität in die Bevölkerungen aller Länder gelangt (Beispiel: Wikipedia).

Kostenlose MOOCs von Universitäten enthalten auch nichts anderes als von Menschen bereitgestelltes Wissen. Die Ersteller von MOOCs sind allerdings in der Regel hochqualifiziert. Zudem arbeiten ganze Forschungsteams an solchen Kursen, und Projektresultate an Universitäten haben mehrere Stufen der Qualitätssicherung durchlaufen. MOOCs unterscheiden sich somit hinsichtlich Umfang und oft auch Qualität von dem, was ein einzelner Mensch allein leisten kann.

Deshalb sind MOOCs jedoch nicht automatisch „besser“ oder „wertvoller“ für die Bildung als Einzelbeiträge.

Erst wenn sich alle Menschen aktiv – gemäß ihrer individuellen Möglichkeiten – für Bildung einsetzen, ist echte „Demokratisierung der Bildung“ erreicht.

Allein schon durch die explizite Bewertung von Bildungsbeiträgen im Internet kann jeder zu konstruktiven Diskursen in der Bildung, insbesondere auch über die Qualität von kostenlosen globalen Bildungsangeboten im Internet, beitragen.

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Münchner Webwoche / Isarcamp 2013: Münchner Web-Gemeinschaft surft auf neuer Isar-Welle

12. Juni 2013

isarcamp-2013

Quelle Foto: Isarnetz Medienpool
Quelle Artikel: fair-news.de, offenes-presseportal.de

Von: Elena Dohmen, Journalistin

Im Rahmen der Münchner Webwoche vom 03.-09. Juni 2013 fand am 07. und 08. Juni in der Kultfabrik am Ostbahnhof München erst­mals das zweitägige Isarcamp als „Internet-(Un-)Konferenz“ statt. Das Leitmotto der Veranstaltung war „Sharing“, also „Teilen“. In zahlreichen Vorträgen und Workshops äußerten sich Unternehmen, ‎Organisationen, Agenturen, Startups und Einzelpersonen zu aktuellen Sharing-Trends im Bereich des Digitalen.

An der Isar braut sich etwas Neues zusammen. In der Zeit, in der viele Flüsse über die Ufer treten, sprudelt die Isar mit einer neuen Energie, nämlich der Energie des Teilens.

Teilen wird offensichtlich zum Slogan der Zeit. Das Thema bewegt sowohl große Konzerne als auch den Mit­telstand und Kleinunternehmen, da diese alle vom Teilen profitieren können.

17 Keynote-Speakers, darunter auch etablierte Unternehmen wie IBM, und ungefähr ebensoviele Workshop-Veranstalter regten zur Auseinandersetzung mit Themen wie „Share Economy“, „Social Business“, „Social Media“, „Social Web“, „Social Sharing“, „Social Network Software“, „Carsharing“, „Coworking“, „Crowdfunding“ und „Mobile Apps“ an.

Aber auch Bildungsthemen wie „Live Online Training“ und „Live Online Coaching“, vertreten durch das Münchner Innovationsunternehmen LearnGalaxy (www.learngalaxy.de, LearnGalaxy Live Online Training Blog: https://learngalaxy.wordpress.com), kamen zur Sprache. Vom Teilen und von der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten über das Live-Online-Training profitieren wir alle. Die LearnGalaxy bildet professionell in ganzjährigen Kursen Trainer zu Live-Online-Trainern, also zu Trainern, die im Internet in virtuellen Klassenzimmern unterrichten, fort. Aus trockener Theorie werden spannende Lernanstöße zum erfolgreichen Unterrichten in innovativen Lernarrangements.

Die erfolgreichen Journalisten und Blogger von Lousy Pennies, www.lousypennies.de, teilten ihr Wissen über Blogging-Strategien entspannt in offener Runde im Biergarten. Sie legten dar, wie man sich als Blogger ein zusätzliches Standbein aufbauen oder das Bloggen zu seinem Hauptverdienst machen kann.

Als etwas kurios, aber dennoch realistisch (es gibt diese Lebensmittel-Sammler ja tatsächlich!) empfand ich den Beitrag zum „Lebensmittel-Sharing“. Hier wurde aufgezeigt, dass das Leben durch die Verwendung von hochwertigen, noch nicht abgelaufenen Lebensmitteln aus dem Müll leichter, effizienter und umweltschonender werden kann. Ein vorbildliches Beispiel und Mahnmal für unsere Wegwerf-Gesellschaft.

Die Münchner Webwochen und das Isarcamp sind zu Ende. Was bleibt, ist das Gefühl, dass die Zeit für so manches wirklich interessante Treffen zu knapp bemessen war, denn die Anregungen und Ideen sprudelten oftmals erst im Rahmen der abschließenden Diskussionen so richtig los.

Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Jahr!

Autorin:
Elena Dohmen
München
Deutschland
Internet: http://sobkor.eu


Trainerfortbildung live-online aus München: So war es für die LearnGalaxy auf dem Isarcamp 2013

10. Juni 2013

isarcamp-2013-nachtrag

Quelle linkes Foto: Elena Dohmen, sobkor.eu
Quelle rechtes Foto: Isarnetz Medienpool

Von: Dr. Ilona Hündgen

Dr. Ilona Hündgen ist Geschäftsführerin der LearnGalaxy, des ersten Live-Online-Kompetenzzentrums für Live-Online-Training und-Technologie in Europa. Als Erfinderin und Hauptinitiatorin des Live-Online-For­schungsprojekts LANCELOT ist Frau Hündgen die Begründerin der Drittmittel-Bildungsforschung im Li­ve-Online-Bereich in Europa.

VIDEO vom Impulsvortrag der LearnGalaxy:

Vortrag der LearnGalaxy auf dem Isarcamp 2013 in München

Am Freitag und Samstag, dem 07. und 08. Juni 2013, fand erstmals das Isarcamp im Rahmen der Münchner Webwoche statt.

Unter dem Leitmotto „Share“ fanden in mehreren Gebäuden der Kultfabrik vormittags, parallel in mehreren Gebäuden, mehrere feste Vorträge und nachmittags, ebenfalls parallel, von den Teilnehmern selbst gestaltete Sessions in Form von mit Vortrags- und Barcamp-Elementen kombinierten Workshops statt.

Bei wunderschönem Sommerwetter trafen sich manche Gruppen auch noch nach den Sessions zum Nachgespräch im Biergarten ein und diskutierten nach Herzenslust in entspanntem Rahmen.

Nach einer kurzen Vorstellung aller Sessions nach der Mittagspause (s. hier das VIDEO zum Impulsvortrag der LearnGalaxy) traf man sich in den zugeteilten Räumen.

Die LearnGalaxy war auf dem Isarcamp am Samstag, dem 08.06., nachmittags mit einem Workshop zum Thema „Live-Online-Trainerfortbildung und Live-Online Coaching der LearnGalaxy innovativ aus München” vertreten.

Die LearnGalaxy bietet einjährige, aufeinander aufbauende Live-Online-Trainerfortbildungen an, in de­nen Trainer zum Live-Online-Trainer bzw. zum Ausbilder von Live-Online-Trainern fortgebildet werden.

Der erste Diskussionsschwerpunkt im Isarcamp-Workshop der LearnGalaxy lag entsprechend auf der Frage, ob denn solche ganzjähri­gen, intensiven Trainerfortbildungen überhaupt erforderlich seien, „wo es doch viel kürzere Schulungen mit Rheto­rik- und Verhaltensschulungen“ für Trainer gebe, die möglicherweise ausreichen würden. Dies wurde noch zugespitzt durch die Frage, wozu denn „überhaupt eine Ausbildung für Trainer erforderlich“ sei. Insbesondere wurde vermutet, dass „Naturtalente“ auch ohne Ausbildung in der Lage seien, guten Unterricht zu machen.

Damit wurde ein wichtiger Punkt angesprochen: Viele denken in der Zeit des Internets, Trainer könnten ihr Wissen ohne gründliche pädagogische Schulung „einfach so“ weitergeben.

Dies ist jedoch nicht der Fall: Um professionelles Training im Live-Online-Raum anbieten zu können, werden, wie im klassischen Präsenztraining und an Schulen, erstklassig ausgebilde­te Trainer benötigt. Denn nur wer sein Handwerk, wie ein Lehrer im Pädagogikstudium und im anschließenden zweijährigen Referendariat, von der Pieke auf in Theorie und Praxis gelernt hat, hat das nötige Handwerkszeug, um überall professionell als Live-Online-Trainer zu unterrichten.

Das Unterrichten im Live-Online-Raum kann und sollte, wie das Unterrichten im klassischen Präsenztraining, zunächst gründlich, wissenschaftlich fundiert und mit Einsatz von Su­pervision gelernt werden. Betreutes und unbetreutes Selbststudium, intensive Praxis im Live-Online-Raum, regelmäßige Unterrichtsproben, das Erstellen eigener Live-Online-Kurse und Kursmaterialien, individuelle Betreuung sowie Abschlussprüfungen mit Theorie- und Praxisteilen stellen sicher, dass Live-Online-Trainer das Gelernte in ihren eigenen Kursen sicher anwenden können.

Der Erwerb dieser Kompetenzen ist, wie jeder Kompetenzerwerb, mit Arbeit verbunden, denn jede einzelne, auch noch so kleinste, Kompetenz und Teilkompetenz muss von jedem Menschen im Laufe des Lebens erst erlernt werden. In kurzen Trainerfortbildungen, die z.B. weniger Theorie, weniger Praxisteile, weniger Unterrichtsproben und weniger Supervision enthalten, können somit auch nur entsprechend weniger Kompetenzen aufgebaut, gefestigt und angewendet werden.

Gerade bei Trainern, die nicht Pädagogik studiert und wenig Trainingserfahrung haben, bringt eine einzelne kurze Fortbildung wenig. Auch mehrere kurze Fortbildungen sind zwar besser als nichts, denn die Erfahrungen aus den einzelnen durchlaufenen Kur­sen summieren sich, wenn auch möglicherweise unstrukturiert. Aber erst eine fundierte, systematische Fortbildung mit viel Theorie, Praxis, Supervision und Reflexion liefert die erforderlichen Kompetenzen in strukturierter, sicher anwendbarer Form.

Ob Fotokurs oder Manager-Ausbildung: ein bei der LearnGalaxy zertifizierter Live-Online-Trainer kann sicher und routiniert Unterricht planen und durchführen und im Internet seine eigenen Kurse anbieten.

Nun zu der obengenannten Annahme einer Workshop-Teilnehmerin, Trainer könnten, wenn sie „Naturtalente“ seien, auch ohne Ausbildung „aus dem Bauch heraus“ gute Trainer sein:

Erstens: Da „Naturtalente“ aus dem Bauch heraus handeln, sind sie nicht notwendig in der Lage, auf ihr pädagogisches Verhalten angemessen zu reflektieren. Selbstreflexion ist jedoch ein wichtiger Bestandteil jeder pädagogischen Aus- und Weiterbildung und wesentliches Merkmal für Professionalität. Nur Reflexion stellt sicher, dass ein Trainer in jeder Situation gleichermaßen regelgeleitet und somit professionell handelt.

Zweitens: Auch „Naturtalente“ müssen alle für gutes Training erforderlichen Kompetenzen im Laufe ihres Lebens irgendwann strukturiert erwerben. Dies bleibt niemandem erspart. „Naturtalente“ zeichnen sich lediglich dadurch aus, dass sie einige erforderliche Teilkompetenzen bereits „mitbringen“ (also bereits irgendwann zuvor erworben haben). Aufgrunddessen können sie auch darauf aufbauende Kompetenzen schneller erwerben als andere Lernende. Wer z.B. offen auf Menschen zugehen kann, sich leicht in andere Menschen einfühlt, Sachverhalte mit scharfem Verstand beurteilen kann, sich durchsetzen kann und zugleich fördernd und fair ist, hat als Trainer gute Grundvoraussetzungen.

Drittens: Da „Naturtalente“ nicht nach systematisch erlernten pädagogischen Standards, sondern aus dem Bauch heraus handeln, können ihr tatsächliches pädagogisches Wissen und ihre pädagogischen Maßstäbe ganz unterschiedlich sein. Wer einen Großteil der Trainingssituationen erfolgreich meistert, kann in der nächsten Situation vollständig versagen. Wer nicht nach pädagogischen Standards ausgebildet wurde, ist unkalkulierbar und liefert unsichere Ergebnisse, weil er aus Unkenntnis erfolgreicher, erprobter pädagogischer Theorie und Praxis spontan nach eigenem Gutdünken und Gefühl handelt.

Nur indem Bildungsstandards geschult und am Ende jedes Kurses abgeprüft werden, ist sichergestellt, dass alle erforderlichen Kompetenzen tatsächlich erworben wurden und sicher anwendbar sind. Hierbei geht die Individualität des Trainers nicht verloren, sondern ist, im Gegenteil, in besonderem Maße gefragt. „Standards“ stellen nämlich lediglich die minimalen Grundanforderungen für alle Lernenden dar, auf Grundlage derer individuelles Trainerverhalten erlaubt, erwünscht und flexibel anwendbar ist.


In den Trainerfortbildungen der LearnGalaxy geht es auch nicht um „Rhetorik“, sondern um Methodik, Didaktik und Unterrichtsplanung. Dies hat mit „Rhetorik“ zunächst einmal nichts zu tun.

Rhetorik“ ist Redekunst bzw. Kunst der Beredsamkeit. Sie dient dazu, die Zuhörer durch kluges Reden von den eigenen Darstellungen zu überzeugen, um sie letztendlich dazu zu überreden, die eigene Position anzunehmen. In der Rhetorik sind Handeln zum eigenen Vorteil, Manipulation und Lüge erlaubt, solange die Ziele des Redners erreicht werden.

Die Rhetorik hat eine eigene lange Tradition, die in der schriftlichen westlichen Überlieferung auf die Sophisten des antiken Griechenland zurückgeht. Platon hat sich als erster gegen die Überredungskünste dieser Rhetoriker bzw. Sophisten gewendet, weil diese die Wahrheit außer Acht ließen.

In der Pädagogik geht es ganz grundsätzlich weder um Überredung und Manipulation noch überhaupt um Außen- und Selbstdarstellung. Es geht ausschließlich darum, Lernende dazu anzuleiten, gemäß deren eigenen Zielen Erfahrungen und Wissen in sich zu generieren. Beim Unterrichten geht es um den Lernenden, nicht um den Trainer. Auch diese Bescheidenheit müssen die angehenden Trainer manchmal zunächst lernen, und dazu braucht es Zeit.

Trainer benötigen vor allem fundiertes Wissen über Lernprozesse, Kompetenzerwerb sowie die Gestaltung von “gutem Unterricht”. Lernende rhetorisch zu etwas überreden und sie auf die eigene Seite ziehen zu wollen, ist demgegenüber von vornherein ein Kriterium für „schlechten Unterricht“.

Dennoch können Rhetorik-Kurse im Sinne von „Sprechkunde-Seminaren“ auch für Trainer begleitend sinnvoll sein, wenn sie z.B. dazu dienen, die eigene Sprechfähigkeit zu dem Zweck zu verbessern, dass der Unterricht nicht durch Sprechfehler (z.B. zu schnelles oder zu lautes Sprechen oder durch unpassende Mimik und Gestik) gestört wird. Rhetorik ist kein Bestandteil von Methodik, Didaktik und Unterrichtslehre. Trainer müssen jedoch in der Lage sein, Sprache, Mimik und Gestik lernfördernd einzusetzen. Diese Fähigkeiten werden vorausgesetzt und können bei Bedarf in separaten Kursen erworben werden.


Professionelle Trainerfortbildung bringt Lernende fachlich und persönlich weiter, wie z.B. auch das Erlernen des Coachings oder eines therapeutischen Berufs.

Die LearnGalaxy gibt Trainern eine sichere Begleitung auf diesem Weg, ein professioneller Live-Online-Trai­ner zu werden.

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Münchner Webwoche 2013: Isarcamp mit Workshop der Learngalaxy zum Thema „Live-Online-Trainerfortbildung und Live-Online Coaching der LearnGalaxy innovativ aus München“

4. Juni 2013

isarcamp-2013-share

Von: Dr. Ilona Hündgen

Dr. Ilona Hündgen ist Geschäftsführerin der LearnGalaxy, des ersten Live-Online-Kompetenzzentrums für Live-Online-Training und-Technologie in Europa. Als Erfinderin und Hauptinitiatorin des Live-Online-Forschungsprojekts LANCELOT ist Frau Hündgen die Begründerin der Drittmittel-Bildungsforschung im Live-Online-Bereich in Europa.

Im Rahmen der Münchner Webwoche vom 3.-9. Juni 2013 findet unter dem Leitmotto »Share« zum ersten Mal das zweitägige Isarcamp statt. Isarcamp kombiniert eine klassische Tagung mit zum Teil feststehendem Programm und eingeladenen Referenten mit Unkonferenz-Elementen, wie sie von Barcamps u.a. bekannt sind. Jeder ist eingeladen, Isarcamp mitzugestalten.

Isarcamp richtet sich an Unternehmen, Startups, Investoren, Hochschulen, Studenten, Experten, Nerds, Agenturen, Dienstleister, Journalisten, Blogger, Gestalter aus der Politik und Bürger, die sich dafür interessieren, wie das Internet unser gesellschaftliches Leben und wirtschaftliches Handeln verändert.

Auf der Isarcamp-Website kann sich jeder registrieren, ein Thema vorschlagen und als ReferentIn teilnehmen.

Das Münchner Innovations- und Pionierunternehmen LearnGalaxy wird am Samstagnachmittag auf dem Isarcamp mit einer Session zum Thema „Live-Online-Trainerfortbildung und Live-Online-Coaching der LearnGalaxy innovativ aus München“ vertreten sein.

Keine Trainingsform und Trainingstechnologie wird in den nächsten Jahren das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben und insbesondere die gesamte Bildungslandschaft in Deutschland und Europa so nachhaltig verändern wie das Live-Online-Training. Vorbild sind Länder wie die USA und vor allem Indien, in denen das Live-Online-Training bereits hohe Akzeptanz hat und schon heutzutage vielfältig und häufig zum Einsatz kommt.

Deutsche Bildungsdienstleister hingegen mauern noch immer. Sie pilotieren Live-Online-Training zum Teil im Kleinen und warten tendenziell ab, bis die Akzeptanz dieser Trainingsform in der Masse der Bildungsanbieter und Bildungssuchenden klar erkennbar ist.

Die Bildungsanbieter wollen selbst möglichst wenig Arbeit, Zeit und Geld investieren. Sie warten deshalb die Initiative der Mitbewerber ab, um bei ersten Anzeichen des Erfolgs im Massenmarkt schnell auf das Boot aufzuspringen. Dadurch sind das Live-Online-Trainingsangebot und entsprechend die Auswahlmöglichkeiten bei Live-Online-Kursen für die Bildungssuchenden noch immer relativ klein. Die Katze beißt sich in den Schwanz, und der (mittelfristig unaufhaltsame) Durchbruch des Live-Online-Trainings wird noch geringfügig hinausgezögert.

Anliegen der LearnGalaxy ist, durch Forschung (LANCELOT-Projekt, AVALON-Projekt) und Best-Practice-Beispiele (s. die drei jeweils einjährigen Train-the-Trainer-Kurse der LearnGalaxy LOT 1000, LOT 3000 und LOT SUP 5000 sowie den ganztägigen Power-Praxis-Workshop) maßgeblich mit dazu beizutragen, dass das Live-Online-Training in den nächsten Jahren neben dem Präsenztraining und dem asynchronen Elearning als gleichberechtigte, gleichstarke dritte Säule der Bildung in Europa etabliert wird.

Hierbei sollen die beiden Formen des Elearnings, das Live-Online-Training und das asynchrone Elearning, immer und nur dort zum Einsatz kommen, wo sich das Präsenztraining nicht rentabel realisieren lässt, z.B. bei standortübergreifenden Schulungen im globalen Markt.

Das Live-Online-Training soll das Präsenztraining weder verdrängen noch ersetzen. Es schafft vielmehr zusätzliche rentable Bildungsangebote für synchrones, gemeinsames, soziales Lernen über Distanzen hinweg.

Im Isarcamp-Workshop der LearnGalaxy werden neben Grundlagen des Live-Online-Trainings die Besonderheiten und Resultate der beiden avantgardistischen Live-Online-Forschungsprojekte LANCELOT und AVALON als Best-Practice-Beispiele ebenso aufgezeigt wie die Merkmale und Vorteile der Train-the-Trainer-Fortbildungen und des Live-Online-Coaching-Angebots der LearnGalaxy. Den Abschluss bildet eine Übung, die gemeinsam mit der gesamten Teilnehmergruppe durchgeführt wird.

Der Vortrag richtet sich an Selbständige, die eine Zusatzqualifikationen zum Live-Online-Trainer und/oder Live-Online-Coach erwerben möchten, an ExistenzgründerInnen, an BildungsentscheiderInnen sowie an alle, die sich für innovative Themen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung interessieren.

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„Live-Online-Trainerfortbildung“ und „Live-Online Coaching“ der LearnGalaxy innovativ aus München

4. Juni 2013

isarcamp-2013

Referenten-Profil Isarcamp 2013, Dr. Ilona Hündgen -> s. Originalartikel auf der Isarcamp-Website

Dr. Ilona Hündgen, ist Geschäftsführerin des Münchner Unternehmens LearnGalaxy, des ersten Kompetenzzentrums für Live-Online-Training und -Technologie in Europa. Frau Hündgen ist Elearning-Beraterin, Trainerin, Coach. Ihr Spezialgebiet ist die Integration von Live-Online-Elearning in Bildungs- und Lernsysteme. Als Erfinderin und Hauptinitiatorin des Live-Online-Forschungsprojekts LANCELOT ist Frau Hündgen die Begründerin der Drittmittel-Bildungsforschung im Live-Online-Bereich in Europa.

Während der Hype des asynchronen Elearnings längst vorbei ist, werden Live-Formen des Unterrichts im Elearning-Segment in der beruflichen Weiterbildung auch in Deutschland und Europa immer beliebter.

Grund dafür ist, dass im Live-Online-Elearning zeitgleich mit anderen TeilnehmerInnen in virtuellen Klassenzimmern gelernt werden kann.

Das Live-Online-Training ermöglicht direkte Interaktion zwischen den TeilnehmerInnen und TrainerInnen und somit soziales Erleben in Gemeinschaft mit anderen Menschen. Alle TeilnehmerInnen einer Live-Online-Sitzung können sich gegenseitig hören und sehen.

Das Live-Online-Training bezieht seine didaktischen Grundlagen maßgeblich aus dem Präsenztraining. Wer bereits ein(e) gute(r) PräsenztrainerIn ist, kann in der Regel mit etwas technischem Geschick leicht auch Live-Online-TrainerIn werden. Und wer sich jetzt zur/zum Live-Online-TrainerIn fortbildet, ist innovativ und in Zukunft ganz vorne mit dabei, denn das Live-Online-Training ist der Lernmarkt der Zukunft.

Das Münchner Innovationsunternehmen und Live-Online-Kompetenzzentrum LearnGalaxy bietet Train-the-Trainer-Fortbildungen auf der Grundlage des europäischen Fördermittel-Projekts LANCELOT an, in denen sich PräsenztrainerInnen in ganzjährigen Schulungen professionell zu Live-Online-TrainerInnen fortbilden lassen können.

Live-Online-TrainerInnen haben vom Start weg einen weltweiten Kundeneinzugsbereich und zahlreiche sonstige Vorteile, die im Vortrag thematisiert und praxisnah demonstriert werden.

Auch Coaching kann live-online im virtuellen Raum durchgeführt werden. Die LearnGalaxy bietet ab dem Sommersemester 2014 eine einjährige integrierte Fortbildung zur/zum Live-Online-AusbilderIn an, innerhalb derer sich die TeilnehmerInnen in Theorie und Praxis zum Certified Professional Live Online Coach mitzertifizieren lassen können.

Die LearnGalaxy erweitert ihr Netzwerk an Live-Online-TrainerInnen und Live-Online-Coaches kontinuierlich. Qualifizierte Live-Online-TrainerInnen und Live-Online-Coaches haben die Möglichkeit, in der LearnGalaxy live-online Train-the-Trainer-Schulungen und Coaching durchzuführen.

Im Vortrag werden die Besonderheiten und Resultate des LANCELOT-Projekts ebenso aufgezeigt wie die Merkmale, Besonderheiten, Ziele, Nutzen und Vorteile der Train-the-Trainer-Fortbildungen und des Live-Online-Coaching-Angebots der LearnGalaxy.

Der Vortrag richtet sich an Selbständige, die eine Zusatzqualifikationen zum Live-Online-Trainer und/oder Live-Online-Coach erwerben möchten, an ExistenzgründerInnen, an BildungsentscheiderInnen sowie an alle, die sich für innovative Themen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung interessieren.

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Tips und Tricks, wie Sie WebCam-Hintergründe für das Live-Online-Training arrangieren können

25. März 2013

Hintergrund Live-Online-Training

Von: Dr. Ilona Hündgen

Erfahren Sie hier, was Sie als Live-Online-TrainenIn berücksichtigen sollten, damit Sie vor der WebCam immer einen professionellen Eindruck machen und Ihre Persönlichkeit und Intention durch das Hintergrund-Arrangement unterstützt wird.

Dr. Ilona Hündgen ist Geschäftsführerin der LearnGalaxy, des ersten Live-Online-Kompetenzzentrums für Live-Online-Training und-Technologie in Europa. Als Erfinderin und Hauptinitiatorin des Live-Online-Forschungsprojekts LANCELOT ist Frau Hündgen die Begründerin der Drittmittel-Bildungsforschung im Live-Online-Bereich in Europa.

In diesem Artikel ist dargestellt, was Sie als Live-Online-TrainenIn berücksichtigen sollten, damit Sie vor der WebCam immer einen professionellen Eindruck machen und Ihre Persönlichkeit und Intention durch das Hintergrund-Arrangement unterstützt wird.

Da dieses Thema nur am Rand mit Unterrichtsplanung zu tun hat und eigentlich trivial ist, ist es nicht Gegenstand der LearnGalaxy-Trainerfortbildungen. Dennoch ist dieser Aspekt keineswegs unwichtig, denn durch schlechte Videobilder können Sie sich als Live-Online-TrainerIn schnell unglaubwürdig machen.

Jeder weiß, dass eine gute Kamera und gute Lichtverhältnisse Voraussetzung für ein erfolgreiches Video sind. Dies gilt auch für das Live-Online-Training. Und im Live-Online-Training sind Sie eventuell stunden- und tagelang live-online im Bild! Besorgen Sie sich als Live-Online-TrainerIn deshalb zu allererst eine qualitativ hochwertige Web-Kamera, auch wenn im Live-Online-Raum nur geringe Bildwiederhofrequenzen Anwendung finden. Gute Kameras machen von Grund auf und in jedem Lern-Arrangement ein besseres Bild.

Sorgen Sie anschließend dafür, dass das Licht nie direkt auf die Kamera fällt, weil das Bild ansonsten weiß und pixelig wird und sich alle Farben verschieben. Andersherum formuliert: Richten Sie Ihre Kamera nie direkt gegen das Licht (Lampen, Fenster, Sonne etc.), sondern stattdessen auf eine Wand oder eine Leinwand. Beleuchten Sie diese Wand/Leinwand immer aus der Richtung, aus der die Kamera auf die Wand/Leinwand zeigt. Dadurch erzeugen Sie indirektes Licht.

Leuchten Sie die Wand/Leinwand gut aus. Probieren Sie aus, ob Ihre Lampen ausreichen oder ob Sie eventuell zusätzlich Strahler benötigen. Das Bild sollte so klar und deutlich sein, dass man sowohl Sie selbst als auch die Hintergründe in guter Qualität erkennen kann.

Arrangieren Sie einen für die Teilnehmer angenehmen Hintergrund. Hierbei können Sie kreativ sein. Es sind alle Hintergründe erlaubt, die zu Ihrem Thema passen (Firmenplakate, Themenbilder, selbstgemachte Bilder aller Arten, dekorative Regale, Schreibtafeln, Skizzen etc.). Lassen Sie aber die Hintergrund-Wand nicht einfach weiß, denn das wirkt ideenlos und langweilig.

Überlegen Sie gut, ob Sie den TeilnehmerInnen im WebCam-Bild wirklich Ihre Wohnung oder Teile daraus zeigen möchten. Reflektieren Sie: Welche Wirkung erzeugt Ihr Hintergrund-Arrangement? Was könnten sich die Teilnehmer dazu denken? Unterstützt Ihr Hintergrund das, was gelernt werden soll?

Denken Sie daran, dass die Videobilder aller Beteiligten (insofern Sie dies als TrainerIn so einschalten)  im Live-Online-Raum auf „Vollbild“ gestellt werden können und dass dann alle Details, die sich im sichtbaren WebCam-Bereich befinden, erkennbar werden. Prüfen Sie deshalb unbedingt vorher auch, was in Ihrem Großbild für die Beteiligten sichtbar ist. Beachten Sie dabei die Urheberrechte Dritter.

Profis, die unterschiedliche Kurse durchführen, sollten über ein flexibles System von austauschbaren Hintergründen verfügen. Dies kann, wenn kein Studio zur Verfügung steht, z.B. durch mehrere Rollos erreicht werden, die je nach Bedarf heruntergefahren werden. Alternativ können variable Hintergründe durch die Projektion von Beamer-Bildern auf Leinwände hergestellt werden.

Die Verwendung von Beamer-Bildern ist jedoch nur in Ausnahmefällen erforderlich. In der Regel ist ein einziger, angenehmer, lernunterstützender, lernanregender Hintergrund vollkommen ausreichend. Wenn Sie diesen einen Hintergrund gut planen und einigermaßen sachlich-neutral lassen, können Sie ihn vermutlich für viele Ihrer Lehrveranstaltungen verwenden.

Stimmen Sie Hintergrund und Ihre äußere Erscheinung farblich zumindest so weit aufeinander ab, dass die Farben insgesamt harmonisch wirken und sich nicht stechen. Verzichten Sie aber auf ggf. aufgesetzt wirkendes Styling.

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß und Kreativität bei der Gestaltung Ihrer individuellen Hintergrund-Arrangements für Ihre WebCam-Videos!

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Live-Online-Trainerfortbildung in der LearnGalaxy, München: Live-Online-Räume als Social Media

24. März 2013

Live-Online-Räumer als Social Media im Live-Online-Training

Von: Dr. Ilona Hündgen

Auch Live-Online-Räume / virtuelle Live-Klassenzimmer sind „Social Media“ bzw. können als solche verwendet werden. In den Trainerfortbildungen der LearnGalaxy lernen die angehenden Live-Online-Trainerinnen und -trainer den sozialen Umgang mit diesem Medium.

Dr. Ilona Hündgen ist Geschäftsführerin der LearnGalaxy, des ersten Live-Online-Kompetenzzentrums für Live-Online-Training und-Technologie in Europa. Als Erfinderin und Hauptinitiatorin des Live-Online-Forschungsprojekts LANCELOT ist Frau Hündgen die Begründerin der Drittmittel-Bildungsforschung im Live-Online-Bereich in Europa.

Social Media sind digitale Medien und Technologien, die einen sozialen Austausch zwischen Menschen ermöglichen.

Entsprechend definiert Wikipedia „Social Media“ zutreffend als „digitale Medien und Technologien […], die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.“

Üblicherweise zählt man zu den „Social Media“ Kommunikationsplattformen und soziale Netzwerke wie Facebook, Xing, YouTube und Twitter sowie Blogs, Newsgruppen, Foren, Instant Messenger, Wikis, Bewertungs- und Auskunftsportale, Sharing-Technologien im Multimedia-Bereich, virtuelle Welten und Online-Spiele (ebenda).

Virtuelle Live-Räume ermöglichen ebenfalls sozialen Austausch und gehören somit zu den Social Media. Ausgetauscht werden können Dokumente, Bilder, Texte, Musik, Videos. An allen diesen Daten kann in Live-Online-Räumen, wie im Unterricht in realen Klassenzimmern, zeitgleich gearbeitet werden.

Am häufigsten werden virtuelle Live-Räume jedoch heutzutage immer noch als Online-Vertriebswerkzeug verwendet. Hierbei wird zumeist linear (vom Veranstalter zum Teilnehmer) gebroadcastet. Interaktivität wird auf Chat (zum Fragenstellen) und eine kurze Fragerunde am Schluss begrenzt.
Diese Art der vertrieblichen Verwendung von virtuellen Live-Räumen ist nur bedingt sozial, da die Kommunikation hauptsächlich unidirektional und kaum aufeinander bezogen erfolgt.

Der Sozialfaktor eines Mediums oder einer Technologie bemisst sich nicht nur an der Verfügbarkeit technischer Sharing-Funktionen, sondern hauptsächlich an der Verwendungsart des Mediums. Kurz formuliert: Der Sozialfaktor eines Mediums ist hauptsächlich eine Funktion des sozialen Gebrauchs dieses Mediums.

„Sozial“ wird ein Medium dann verwendet, wenn alle Kommunikationspartner nicht nur jederzeit die Möglichkeit haben, eigene (für alle anderen Teilnehmer sichtbare / hörbare / fühlbare etc.) Beiträge zu leisten, sondern auch, sich jederzeit auf Beiträge anderer Teilnehmer zu beziehen. Diese Bezugnahme kann kann in mündlicher und/oder schriftlicher Form erfolgen.

In allen Trainerfortbildungen der LearnGalaxy werden virtuelle Live-Räume in hohem Maße sozial verwendet. Die Teilnehmer lernen nicht nur, in virtuellen Live-Räumen zu interagieren, sondern vor allem auch, Interaktion in virtuellen Live-Räumen selbst so zu gestalten, dass soziales Lernen und soziale Kommunikation stattfinden können.

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